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Freie Berufe 2010 in NRW: 231.000 Selbstständige
Verbandsvorsitzender Hanspeter Klein: „Hohes Studienniveau sichert die Existenz der Selbstständigen.“
(Düsseldorf, 19. August 2010) Zu Ihnen gehören Ärzte, Apotheker, Architekten, Fahrlehrer, Ingenieure, Notare, Patentanwälte, Rechtsanwälte, Steuerberater, Tierärzte, Tonkünstler, Wirtschaftsprüfer und Zahnärzte. Trotz der kritischen wirtschaftlichen Situation, die vor allem auch viele Angehörige der Freien Berufe betroffen hat, konnte sich die Zahl der Selbständigen in den Freien Berufen halten, in einigen Fällen sogar steigern (z.B. bei Ärzten, Tierärzten und Rechtsanwälten). Allerdings machte die Wirtschaftskrise vor den krisenanfälligen Berufen, wie Architekten, nicht halt. Hier verringerte sich die Zahl um 119 auf 10.785 Selbstständige. Alle anderen Berufsgruppen konnten die Zahl der Selbständigen halten oder sogar steigern.
Hanspeter Klein, Vorsitzender des Verbandes Freier Berufe NRW sieht dies als Beleg für die Kontinuität der Freien Berufe: „Gerade die Freien Berufe werden an Ihrer Qualität gemessen. Es gilt daher, die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in diesen Bereichen zu sichern, um auch weiterhin bestehen zu können. Nur so kann zum Beispiel die medizinische Versorgung auch in Zukunft gewährleistet werden."
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Ausbildungsmesse „Vocatium Rheinland“ in Düsseldorf
Mitglieder des Verbands Freier Berufe auf der Suche nach den „besten Köpfen“

(Düsseldorf, 2. Juli 2010) Positive Stimmung am Stand der Freien Berufe NRW auf der Ausbildungsmesse „Vocatium Rheinland" in der Düsseldorfer Philipshalle. Wir wollen nicht jeden, wir wollen die Klugen", fasst Cornelia Grün von der Ärztekammer Nordrhein die Ausbildungsmesse zusammen. Dank der guten Organisation wurden viele Termine mit den Schülern vereinbart. Die Standesvertreter sind viel damit beschäftigt, über ihrer Ausbildungsberufe zu informieren und teilweise auch mit Vorurteilen aufzuräumen.
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Newsletter
(Düsseldorf, 30. Juni 2010) Der neue Newsletter 7-9/2010 steht ab sofort zum Herunterladen bereit.
Verband Freier Berufe NRW informiert zusammen mit seinen Mitgliedern über Ausbildungsberufe
(Düsseldorf, 28. Juni 2010) Die Freien Berufe in NRW, zu denen Ärzte, Apotheker, Architekten, Fahrlehrer, Ingenieure, Notare, Patentanwälte, Rechtsanwälte, Steuerberater, Tierärzte, Tonkünstler, Wirtschaftsprüfer und Zahnärzte gehören, stellen ab morgen in Düsseldorf ihre Ausbildungs- und Studienberufe vor. Auf der Fachmesse für Ausbildung + Studium "Vocatium Rheinland" können sich Schüler und Schulabgänger über ihre Perspektiven informieren.
Freiberufler in Not: Verband Freier Berufe NRW bietet Beratung am Runden Tisch
(Düsseldorf, 17. Juni 2010) Dem einzelnen Freiberufler schnell und unbürokratisch erste Hilfe anbieten - das ist Ziel des Runden Tisches. Dipl.-Ing. Hanspeter Klein, Vorsitzender des Verbandes Freier Berufe NRW (VFB NW) weist darauf hin, dass der VFB NW auch im Jahr 2010 mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zusammenarbeitet, um selbstständigen Freiberuflern zu helfen, deren Büros, Kanzleien und Praxen in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sind.

Landtagswahl am 9. Mai 2010
Newsletter
(Düsseldorf, 20. Mai 2010) Der Impuls-Newsletter "Nach der NRW-Landtagswahl 2010" steht ab sofort zum Herunterladen bereit.
Landtagswahl am 9. Mai 2010
Antworten der Parteien zur Gewerbesteuer
(Düsseldorf, 3. Mai 2010) Die FDP NRW hat auf ihrem außerordentlichen Landesparteitag am 2. Mai 2010 in Aachen ihren Wahlaufruf für das Aufsteigerland NRW verabschiedet. Darin heißt es: „Auch die Finanzen der Kommunen werden wir auf eine solide Grundlage stellen. Eine Ausweitung der Gewerbesteuer auf die Freien Berufe lehnen wir ab; wir wollen stattdessen die Gewerbesteuer durch eine konjunkturunabhängigere Einnahmequelle ersetzen."
Auch die Linke NRW hat sich zum Thema Gewerbesteuer geäußert. In ihrer Email an den Verband Freier Berufe NRW vom 30. April 2010 heißt es: „Tatsächlich setzt sich auch unsere Partei für die Verbreiterung der Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer ein, so dass auch Freiberufler miteinbezogen werden. Wir setzen uns aber auch für eine Erhöhung der Freibeträge ein, um nicht ertragsschwache Steuerpflichtige unangemessen zu belasten."
Landtagswahl am 9. Mai 2010
Gewerbesteuer
(Düsseldorf, 26. April 2010) Seit geraumer Zeit geistert das Thema Gewerbesteuer durch die deutsche Politik und Presselandschaft.
Den jüngsten Äußerungen des Deutschen Städtetages in der Ausgabe des Tagesspiegels vom 22. April 2010 zur Verbreiterung der Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer auf die Freien Berufe widersprecht der Verband Freier Berufe im Lande Nordrhein-Westfalen e. V. (VFB NW) entschieden. Dem Argument, dass die Einbeziehung der Freiberufler mehr Steuergerechtigkeit schaffen würde, können wir nicht folgen.
Wie der Bundesverband der Freien Berufe in seiner am selben Tag herausgegebenen Presseinformation noch einmal klargestellt hat, gibt es signifikante Unterschiede zwischen Freiberuflern und Gewerbetreibenden. Sie nutzen eben nicht die von den Städten finanzierte kommunale Infrastruktur wie Handwerker oder mittelständische Betriebe. Diese jetzt zu missbrauchen, um die Finanzbasis der Städte stabilisieren zu wollen, ist unakzeptabel.
In diesem Zusammenhang hat sich der VFB NW heute an die im Landtag NRW vertretenen Parteien mit der Forderung gewandt, vor der Landtagswahl am 9. Mai 2010 für eine klare Aussage zu sorgen: 1. Bei Fortgeltung der jetzigen Gewerbesteuer werden die Freien Berufe nicht einbezogen. 2. Bei einer zukünftigen kommunalen Unternehmenssteuer erhalten die Freien Berufe eine weitestgehende Freistellung.
Landtagswahl am 9. Mai 2010
NRW-Parteien äußern sich zu den Prüfsteinen
(Düsseldorf, 31. März 2010) Mit mehr als anerkennenden Worten berücksichtigen die regierenden Parteien die Wahlprüfsteine, die vom Verband Freier Berufe NRW erstellt worden sind. Allein die Tatsache, dass sich alle Parteien zu den Prüfsteinen geäußert und mit ihren eigenen Wahlprogrammen abgeglichen haben, zeigt den Einfluss und die Anerkennung der Freien Berufe in der Politik. Im Gegensatz zu den Fragen vieler anderer Branchen formulierte der Verband in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern konkrete Forderungen. So hoben sich die Freien Berufe von den sonstigen Interessenvertretern deutlich ab. Die Positionen des Verbandes und seiner Mitglieder finden zum Teil Eingang in die Wahlprogramme der Parteien oder werden dort diskutiert.
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Weniger Numerus Clausus - Mehr soziales Engagement
(Düsseldorf, 25. Februar 2010) <<Bei der Zulassung zum Medizinstudium ist man bisher zu stur und formal auf den NC fixiert>>, kritisiert Dr. med. Klaus Reinhardt, stellvertretender Bundesvorsitzender des Hartmannbundes und Vorstandsmitglied des Verbands Freier Berufe NRW.
Reinhardt setzt sich seit Langem für die Forderung der FDP-Bundestagsfraktion ein, die Zugangsbeschränkungen für das Medizinstudium zu lockern.
Nur rund 40 % aller Absolventen eines Medizinstudiums gehen tatsächlich in die kurative, dass heißt, die den Menschen behandelnde Medizin. Vor dem Hintergrund des drohenden Ärztemangels appelliert Dr. Reinhardt, dringend mehr Studienplätze zu schaffen.
Landtagswahl am 9. Mai 2010
Prüfsteine zur Gesundheitspolitik
(Düsseldorf, im Februar 2010) Das Jahr 2010 steht in Nordrhein-Westfalen im Zeichen der Landtagswahlen. Auch hier möchte sich der Verband Freier Berufe NRW einbringen und hat sogenannte Wahlprüfsteine verfasst. Die wichtigen Aufgaben und Leistungen der Freien Berufe für die Gesellschaft sollen und müssen in Zukunft noch stärker in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt werden.
Gerade im Hinblick auf die Landtagswahlen am 9. Mai 2010 gilt es, die politisch Verantwortlichen mehr denn je für die Anliegen und Bedeutung der Freien Berufe zu sensibilisieren. Wir müssen die Standpunkte und Interessen der Freien Berufe konkret formulieren, um auch 2010 politisch und wirtschaftlich unser Profil zu schärfen und die politische Weichenstellung für die kommenden fünf Jahre im Sinne der Freien Berufe vorzunehmen.
Gesundheitsversorgung sichern und gerecht gestalten
Im Gesundheitspolitikbereich ist die besondere Situation der Freien Heilberufler im Gesundheitssystem zu berücksichtigen: Auf der einen Seite sind die Freien Berufe als Arbeitgeber an möglichst niedrigen Arbeitgeberbeiträgen zur Sozialversicherung interessiert. Zugleich sind die Freien Heilberufe auf der anderen Seite als Leistungserbringer indirekter Empfänger der Beiträge. Eine Beurteilung der Gesundheitspolitik kann daher immer nur vor dem Hintergrund dieses Spagats erfolgen.
Der Gesetzgeber hat Wettbewerbselemente in die Strukturen der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt, die mit den Besonderheiten dieses Zweiges der Sozialversicherung als originäre Aufgabe staatlicher Daseinsvorsorge nicht zu vereinbaren sind. Dieser Wettbewerb ist ordnungspolitisch widersprüchlich, setzt falsche Anreize und verunsichert somit Versicherte, Patienten sowie alle im Gesundheitswesen tätigen Freien Heilberufler.
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Landtagswahl am 9. Mai 2010
Arbeitsgespräch mit der FDP-Landtagsfraktion NRW
Dietmar Brockes, MdL (rechts) und André Busshuven, VFB NW-Geschäftsführer (links)
(Düsseldorf, 3. Februar 2010) Zu einem Arbeitsgespräch über die freiberuflichen Prüfsteine zur Landtagswahl am 9. Mai 2010 kamen der stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher, Dietmar Brockes, MdL, und der Geschäftsführer des Verbandes Freier Berufe NRW, André Busshuven, im Düsseldorfer Landtag zusammen. Herr Brockes machte dabei deutlich, dass die Freiberuflichkeit ihren fest verankerten Stellenwert in NRW habe. Dafür, dass dies in Zukunft auch so bleibe, stehen die Freien Demokraten ohne Wenn und Aber. Weiter betonte er, dass die Freien Berufe für die FDP Kernbestandteil der Mittelstandspolitik des Landes seien. Die Rahmenbedingungen müssten so gesetzt werden, dass die Freien Berufe auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nachhaltig überlebensfähig seien. Dafür trete die FDP ein und dies sei Programm für die Landtagswahl am 9. Mai 2010. Weiter lobte Brockes den konstruktiven Austausch mit den Freien Berufen, um die Herausforderungen der dort vertretenen Berufszweige zu erörtern und Lösungskonzepte zu erarbeiten. Dieser Dialog müsse in Zukunft noch intensiver gestaltet werden. Er sicherte eine sachgerechte Beantwortung der freiberuflichen Prüfsteine zu und stellte schon jetzt eine große Deckungsgleichheit mit den vorgetragenen Positionen fest.
Aus den Mitgliedsorganisationen: Dr. Klaus Bartling neuer Präsident der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe
Neuer Vorstand der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe(Münster, 30. Januar 2010) Der Zahnarzt Dr. Klaus Bartling ist neuer Präsident der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe (ZÄKWL). Der 56-Jährige ist in der konstituierenden Kammerversammlung am 30. Januar 2010 in Münster gewählt worden.
Dr. Bartling praktiziert hauptberuflich als niedergelassener Zahnarzt in Dortmund. Er ist seit 12 Jahren im Vorstand der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe, von denen er 8 Jahre bereits das Amt des Vizepräsidenten ausgeübt hat. Dr. Bartling löst den bisherigen Präsidenten Dr. Walter Dieckhoff, Gütersloh, ab. Der neue Vizepräsident ist der Bielefelder Zahnarzt Jost Rieckesmann.
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Schlechte Zahlungsmoral: Offene Rechnungen gefährden Existenz
(Düsseldorf, 21. Januar 2010) Die Zahlungsmoral sowohl der privaten als auch der öffentlichen Auftraggeber hat sich im letzten Jahr nicht verbessert, dies ergab eine Studie des Verbandes Beratender Ingenieure, kurz: VBI. Noch immer zahlen mehr als 50 Prozent der Kunden verzögert. Doch gerade die öffentlichen Auftraggeber sollten eine Vorbildfunktion einnehmen, denn unzuverlässiges Zahlungsverhalten ist kein Kavaliersdelikt.
Gerade in kleinen und mittelständischen Planungsbüros stehen durch schlechte Zahlungsmoral Liquiditätsengpässe an der Tagesordnung, da Planungs- und vor allem Personalkosten für einen langen Zeitraum aus dem Privatvermögen vorgeschossen werden müssen. Im schlimmsten Fall droht die Insolvenz.
Ordentlich erbrachte Planungsleistungen müssen ohne Wenn und Aber sofort bezahlt werden.
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(Düsseldorf, 21. Januar 2010) Der neue Newsletter 1-3/2010 steht ab sofort zum Herunterladen bereit.
Gespräch mit der SPD-Landtagsfraktion NRW
Karl Schultheis, MdL (vierter von links) und André Busshuven (zweiter von links)(Düsseldorf, 20. Januar 2010) Zu einem Gedankenaustausch kam der Arbeitskreis Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie der SPD-Landtagsfraktion NRW mit dem Geschäftsführer des Verbandes Freier Berufe NRW, André Busshuven, zusammen.
Themen des Gesprächs waren unter anderem die Stärkung des Selbstverwaltungsprinzips, die Verantwortung des Landes NRW für die medizinische Versorgung, die Gründung eines Instituts der freiberuflichen Wirtschaft, die Beseitigung der Defizite im Bologna-Prozess und das Beheben des Fachkräftemangels.
Der Sprecher des Arbeitskreises, Karl Schultheiss, sagte zu, den regen Austausch fortsetzen zu wollen.
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Prüfsteine zur Landtagswahl 2010
(Düsseldorf, 7. Januar 2010) Das Jahr 2010 steht in Nordrhein-Westfalen im Zeichen der Landtagswahlen. Auch hier möchte sich der Verband Freier Berufe NRW einmischen und hat sogenannte Wahlprüfsteine verfasst. Die wichtigen Aufgaben und Leistungen der Freien Berufe für die Gesellschaft sollen und müssen in Zukunft noch stärker in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt werden.
Gerade im Hinblick auf die Landtagswahlen am 9. Mai 2010 gilt es, die politisch Verantwortlichen mehr denn je für die Anliegen und Bedeutung der Freien Berufe zu sensibilisieren. Wir müssen die Standpunkte und Interessen der Freien Berufe konkret formulieren, um auch 2010 politisch und wirtschaftlich unser Profil zu schärfen und die politische Weichenstellung für die kommenden fünf Jahre im Sinne der Freien Berufe vorzunehmen.
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MIT NRW setzt Freie Berufe an die Spitze der politischen Agenda
(Düsseldorf, 17. Dezember 2009) Auf Einladung des Verbandes Freies Berufe im Lande Nordrhein-Westfalen e.V. (VFB NW) tagte die Arbeitsgemeinschaft "Freie Berufe" der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Nordrhein-Westfalen (MIT NRW) im Düsseldorfer Haus der Ärzteschaft.
Von links nach rechts: Kruse, Graf, Metten, Dr. Petersen, MdL und neuer Vorsitzender der AG „Freie Berufe“; Dr. Befelein, stellv. Vorsitzender des VFB NW; Busshuven, Geschäftsführer des VFB NW; Gravemann, Geschäftsführer der MIT NRW und Dr. PapstIm Rahmen der Veranstaltung erhielten die Freien Berufe Gelegenheit, ihre Herausforderungen für das Jahr 2010 zu benennen. Dabei stieß insbesondere die Überlegung, ein Pflichtfach Wirtschaft als Standard für Schulen einzuführen, in dem auch die Freien Berufe in angemessener Weise Berücksichtigung finden, auf große Zustimmung. Aber auch Themen wie die Beseitigung der Defizite im Bolognaprozess, die Modernisierung von Honorar- und Gebührenordnungen oder die Berücksichtigung immatrieller Werte bei der Kreditvergabe an Freiberufler, trafen auf reges Interesse bei den Teilnehmern. Der neu gewählte Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft "Freie Berufe" der MIT NRW, Dr. Jens Petersen, versprach, mit dazu beitragen zu wollen, die Anliegen der Freien Berufe an die Spitze der politischen Agenda in NRW zu setzen.
EU schafft neue Bürokratie für deutsche Unternehmer – Schwellen-werte für freiberufliche Leistungen werden gesenkt
(Düsseldorf, 3. Dezember 2009) Die Europäische Kommission will den Schwellenwert, ab dem freiberufliche Leistungen (meistens Architekten- und Ingenieurleistungen) durch öffentliche Auftraggeber in Deutschland in einem europaweiten Verfahren ausgeschrieben werden müssen, zum 1. Januar 2010 auf 193.000 Euro absenken. „Das macht keinen Sinn", sagt Hanspeter Klein, Vorsitzender des Verbandes Freier Berufe im Lande NRW. „Bereits jetzt stehen Aufwand und Nutzen in einem krassen Missverhältnis."
